Fashion Week Weeks

Die Berliner Fashion Week ist schon ein paar Wochen her, die Pariser Fashion Week ist ebenfalls über die Bühne gegangen ... Nun kehrt langsam wieder Ruhe ein. Zeit, sich langsam wieder der aktuellen Mode zu widmen! Und daran haben wir Frauen ja bekanntlich Spaß! :)

Ich zum Beispiel hab, trotz der aktuell wieder nervigen Minus-Grade, meine Winterklamotten schon zum Großteil in den Schrank verbannt - Stück für Stück wird sich der Frühlingsgarderobe genähert. Aber wie immer: Mein Schrank is voll, aber ich hab nix zum Anziehen!;) Daher bin ich natürlich wieder auf Shopping-Tour - hier in den Geschäten haben sie schon die neuen Frühjahrskollektionen, und auch im Netz gibts einigen cooles und schönes zu kaufen, z. B. kann man dort auswählen, was man schick findet. Gibt ja auch viele andere Shopping-Portale, ihr kennt die ja sicher alle.

 

Ich stehe gerade voll auf schöne Sneakers. Ist total hipp gerade - oben schick, unten sportlich. Mag ich voll gerne, diesen Style. Tragen auch viele Stars so. Gut, bei den Oscars letzte Nacht jetzt nicht, das ist klar, aber sonst;)

 

Was ich auch voll toll finde, sind Oberteile mit Strickapllikationen, voll schön! Dazu ne lange Kette - toll! :) Kann ich nur empfehlen!

 

Ich widme mich mal wieder meinem Chaos im Schrank - ahhhh ...! ;)

 
Wer erfindet mir eine Wahrnehmungs-Software?

Der Winter neigt sich übers Land... wenn Morgens der Wecker klingelt und ich mich in totaler Dunkelheit und Minusgraden auf den Weg in die Auto-Vermietung machen muss, dann wünsche ich mir nichts sehnlicher, als einfach weiter unter der warmen Bettdecke kuscheln zu können. Und nicht nur mit meiner Katze, sondern mit einer starken Schulter an meiner Seite. Wie lange ich schon keine schöne Beziehung hatte, das kriege ich immer im Winter zu spüren. Denn das ist schließlich die Zeit der Gemütlichkeit, wo man sich gegenseitig verwöhnen sollte, an der Heizung kuschelt und Pläne und Träume für das nächste Jahr austauscht, vom kommenden Sommerurlaub träumt... Kein Wunder, dass Menschen in Schweden und Norwegen viel häufiger Selbstmord begehen als hier in Deutschland oder gar in sonnenverwöhnten Ländern wie Spanien.

Hach ja - für Singles ist diese Zeit echt nicht leicht. Überall sieht man glückliche Pärchen: Sie grinsen uns aus dem Fernseher an, kleben auf Plakatwerbung, verfolgen uns sogar im Internet. Puh! Ich bräuchte einen Pärchen-Filter für meine Augen, um nicht jeden Tag daran erinnert zu werden, wie sehr mir ein Mann fehlt.

Vielleicht könnten die Herren Wissenschaftler ja auch mal daran arbeiten, anstatt nur irgendwelche überflüssigen Formeln und obskure Erfindungen zu machen. So ein Gerät, was in die Perzeption eingreift, und ausfiltert, was immer man will: Ach, sie möchten keine Obdachlosen und alkoholisierten Jugendlichen mehr wahrnehmen? Kein Problem, ein Klick in ihrer Wahrnehmungs-Software, schon fertig! Oder sie möchten auch im Winter leuchtende Farben und anstatt karger Bäume sommergrüne Blätter sehen? Kein Problem, auch das erledigt ihre Wahrnehmungs-Software im Handumdrehen für sie!

 
Wellnesstag

Also meine Lieben, da ich mich zur Zeit Stimmungsmäßig in einem absoluten Hoch befinde, trotze ich dem nun dem langsam aber sicher eintreffenden Herbst doch sehr. Ich esse sehr viel Obst und Gemüse und trinke viele Vitamin-Erfrischungssäfte. Ich war ein bisschen shoppen und sehe nun frisch und trotzdem leicht herbstlich aus. Zu meinen schokobraunen Haaren habe ich mir einen leichten Pulli in einem schönen Senfgelb und dazu eine braune Weste mit Kunstfell gekauft. Ich sehe nun aus, wie frisch aus einem Wald kommend. Das gefällt mir sehr gut! Außerdem bin ich auch tatsächlich einige Male zum Sport gegangen. Ich muss ja leider zugeben, dass es mir doch sehr gut tut, mich regelmäßig sportlich zu betätigen.

Außerdem war ich auch mit einer guten Freundin von mir im Spa. Dort haben wir uns erstmal richtig schön verwöhnen lassen. Wir bekamen jede eine Massage und wurden von zwei sexy Typen mit irgendwelchen gutriechenden Ölen eingerieben, was dann so schön glitschig wurde. Ach es war herrlich. Ich habe den Tag wirklich genossen. Dort konnte man dann auch ins Schwimmbad gehen. Von drinnen kam man dann auch in die Außenschwimmanlage, wo wir auch noch ein paar Runden draußen drehen konnten. Dort gab es dann auch noch einen Whirlpoolbereich und Düsen, die einen unter dem Wasser massiert haben. Wir beide hatten einen wunderbaren Mädelstag. Gegen Ende unseres Tages waren wir dann auch noch ein mal in deWellnesstag, Quelle: Von Hotel Legenstein Bad Gleichenberg / flickr.comr Sauna und haben uns danach nochmal kalt abgeduscht. Als wir dann abends wieder zu hause waren, aß ich noch eine schöne Pizza und guckte meine Lieblingsserie „Grey's Anatomy“ auf DVD.Das war dann natürlich noch ein perfekter Tagesabschluss für einen ganz tollen Tag mit einer meiner besten Freundinnen.

 
Sommerdepression

Sommerdepression

Sieht das da draußen nach Sommer aus? Und vor allem: fühlt es sich wie ein Sommer an? Das würde ich nicht sagen! Oder was meint ihr? Es ist kalt und verregnet, seit Wochen schon... und mir geht das Wetter langsam (aber sicher!!!) echt auf die Nerven! Am Anfang des Sommers habe ich ein Haufen Geld für Klamotten ausgegeben. Ich habe mir Paar schöne Kleider gekauft, noch einige Röcke... Oberteile... total schicke Schuhe... Und ich hatte kaum Gelegenheit, diese anzuziehen. Die hängen alle nur so im Schrank. Und jeden Morgen, wenn ich den Kleiderschrank aufmache, um mir die Klamotten für den Tag auszusuchen, greife ich nicht danach. Sondern: ich hole immer irgendwelche klamotten raus, die  ich eigentlich sonst nur im Herbst trage. Auch gestern, ich habe keines der Sommerkleider anziehen können, die ich mir mit einer solchen Freude gekauft habe. Und habe mich wieder für ein warmes Kleid entschieden und einen Regenmantel, der bis zu den Knien reicht.

Und es geht mir nicht nur darum, dass ich meine schicken neuen Sachen nicht anziehen kann. Das Wetter macht mich auch noch krank! Ich fühle mich seit einer Woche wie ausgelaugt. Ich glaube, ich kriege langsam eine Depression. Ich war gestern bei meiner Ärztin und habe erzählt, dass es mir echt dreckig geht, dass ich keine Energie hab und so. Dass ich das Gefühl habe, ich werde krank. Und ich hab sie gefragt, was ich machen soll. Sie meinte, sie würde mich für den Rest der Woche krank schreiben, damit ich mal wieder zu Kräften komme. Ich habe dann die Gelegenheit genutzt und mir einen netten Nachmittag in der Sauna gegönnt. Heute werde ich es auch noch machen: ich mache mir jetzt ein nettes Frühstück, und dann verbringe ich den Rest des Tages im Fitnessstudio. Vielleicht mache ich beim Aquafitness-kurs mit und gehe dann wieder in die Sauna :)

Merkel in Afrka

 

Gewöhnliche Afrika Reisen, dauern meist mehrere Wochen und der geneigte Urlauber fährt in die Wüste oder die Savanne, beobachtet die faszinierende afrikanische Tierwelt, oder sonnt sich an den schönen Stränden Südafrikas. Im Norden locken die kulturellen Errungenschaften der Araber und die endlosen Weiten der Sahara, der Kilimandscharo und der Nil warten auf Abenteurer. Angela Merkels Afrika Reise erscheint in diesem Licht ein wenig unkonventionell. Natürlich erwartet man von einer Regierungschefin ein anderes Protokoll als jenes eines Rucksacktouristen, jedoch ist der Zeitplan Merkels mit drei Ländern in drei Tagen durchaus ambitioniert. Von Kenia hetzt sie nach Nigeria und von dort aus weiter nach Angola. Krisengebiete wie die Grenzregion von Kenia und Somalia in denen Hunderttausende aufgrund des somalischen Bürgerkriegs und der katastrophalen Dürreperiode in Notunterkünften leben, oder den neu entstandenen Staat Südsudan, dem allerdings Außenminister Westerwelle vor kurzem erst einen Besuch abstattet, umfährt die Kanzlerin weitläufig. Nigeria und Angola sind wichtige Öllieferanten für die deutsche Industrie, in Kenia will Merkel den Kampf gegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen loben. An vielen Stationen ihrer Reise muss Merkel allerdings die Erfahrung machen, dass die deutsche Wirtschaft einen Trend verschlafen hat oder bewusst auf ein verstärktes Engagement in Afrika verzichtet hat. Vor allem chinesische Firmen bauen Straßen, Häfen und Flughäfen. Dass sich die Führer der Partei im Reich der Mitte wenig um Menschenrechtsverletzungen und Korruption scheren, ist nichts Neues, wie sie eindrucksvoll in ihrem eigenen Grenzen demonstrieren. Merkel mahnt zu Recht mehrmals an der Kampf gegen die Korruption müsse intensiviert und vorangebracht werden, um das Misstrauen deutscher Unternehmer zu zerstreuen. Der Rüstungsdeal mit Angola bleibt allerdings sehr fragwürdig und ist gerade nach den heftigen Diskussionen um die Panzerlieferung nach Saudi Arabien kritisch zu sehen.

 
Italien angeschlagen

Nach Irland, Portugal und vor allem Griechenland, droht nun ein weiterer Staat ins Visier der internationalen Finanzspekulanten zu geraten. Italien, so heißt es befinde sich am Rand einer Schuldenkrise, die ungleich größere Folgen auf die europäische Währungsunion hätte, als der kaum noch abzuwendende Staatsbankrott Griechenlands. Italien stellt die nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft in der Europäischen Union, eine Staatspleite wäre verheerend. Schon laufen Diskussionen über einen europäischen Sondergipfel zu dem Thema, der vorbeugende Maßnahmen einläuten soll.

Die Bundesregierung um Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble jedoch machen einen betont gelassenen Eindruck. Italien sei nicht mit Griechenland vergleichbar, ein Sondergipfel nicht nötig. Gespräche sollten allerdings am Rande des Gipfels geführt werden, der eigentlich das EU Rettungspaket für Griechenland aushandeln sollte. Diese demonstrative Gelassenheit soll Signalwirkung auf die ohnehin aufgewühlten Finanzmärkte haben und die mächtigen Ratingagenturen, die kürzlich die Kreditwürdigkeit Irlands herabstuften.

Italien befindet sich aber in der Tat in einer weitaus komfortableren Lage als das Sorgenkin Griechenland. Die meisten Schulden liegen bei einheimischen Gläubigern, die Wirtschaft besitzt einige Trumpfkarten mit im Ausland begehrten Exportschlagern, wie Fiat oder Benetton. Einzig die zerstrittene, ineffiziente politische Klasse des Landes gibt Anlass zur Sorge. Premierminister Berlusconi, durch zahlreiche Affären, Gerichtsverfahren und Wahlniederlagen kräftig abgesunken in der Gunst der Wähler, scheint sich weiterhin mehr um das Wohl seiner Konzerne zu sorgen als um die Nöte des italienischen Volkes. Seine Koalition mit der nationalistischen Lega Norte gilt als zerstritten, und auch Finanzminister Lombardi musste sich zuletzt vor Gericht verantworten. Die Hoffnungen liegen auf Staatspräsident Giorgio Napolitano, der immer mehr in die Rolle des Landesvaters wächst und trotz seiner lediglich repräsentativen Funktion großen Einfluss besitzt.

 
Wochendausflug
Das letzte Wochenende wollte ich mit ein paar Freundinnen in Berlin verbringen. Ich war erst einmal dort für ein paar Tage, jedoch war ich zu sehr mit Sight-Seeing beschäftigt um wirklich etwas von der Atmosphäre der Stadt einzufangen. Wir informierten uns also vorher im Internet, bei Bekannten und in Reiseführern nach guten Plänen für ein grandioses Wochenende.


Unsere Unterkunft befand sich in Kreuzberg in der Nähe des Kotbusser Tores. Im Internet vermieten Menschen für ein paar Tage kostengünstig ihre Wohnung an beispielsweise Wochenendtouristen wie uns. Die Wohnung war nett und gut ausgerüstet. Jedoch stank der Ausguss gewaltig, Rastamann von nebenan rauchte so viele undefinierbare Kräuter, dass er mühelos ein ganzes Regiment hätte einschläfern können, und auch der Chinaimbiss aus dem Erdgeschoss steuerte ein paar unangenehme Gerüche bei. Also, raus in die Stadt und nur zum Schlafen nach Hause. Berlin lockte mit schönem Wetter, Kreuzberg, Friedrichshain und der Grunewald wollten entdeckt werden. In Kreuzberg wurde kurz nach unserer Ankunft eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt und Stunden später, die wir nur in Badeschlappen bekleidet auf dem Gehweg verbrachten, da wir als die Aufforderung zur Evakuation kam gerade zwei Stunden Schlaf bekommen hatten. Die vorige Nacht in der Simon Dach Straße und den umliegenden Clubs war lang und der Nachhauseweg weit und kompliziert für uns Landeier. Nach dem Bombenalarm wollten wir zur Erholung in den Grunewald zum Teufelssee. Dort angekommen machte sich große Befremdung breit. 80 Prozent der durchaus älteren und wohlbeleibten Besucher spazierten nackt umher und boten einen kuriosen Anblick für das an sittliche Badekleidung gewöhnte Auge. Zwei Stunden hielten wir es aus, als jedoch die beiden Walrösser Erna und Jakob Schibulski vor unseren Augen hemmungslos zu knutschen begannen, wurde es uns zu viel. Die spinnen, die Berliner.

 
Small Talk
Man kennt das. Wir befinden uns auf einer offiziellen Veranstaltung, einer Party eines etwas entfernteren Bekannten oder schlicht in der U Bahn. Viele Leute stehen um einen herum, jedoch niemand ist einem wirklich vertraut. Dennoch möchte man auf keinen Fall unhöflich, reserviert oder abweisend wirken. Also unterhält man sich über das Wetter, das nächste Projekt, die unverschämten Preise der Deutschen Bahn und weiß dabei genau, dass der Gegenüber diese Unterhaltung als mindestens ebenso belastend empfindet wie man selbst. Small Talk. Austausch von Nettigkeiten. Gesellschaftliche Zwänge, die man einfach nicht vermeiden kann egal welcher Schicht, Überzeugung oder Altersgruppe man angehört. Irgendwann erwischt es jeden. Was wäre wenn wir alle für ein paar Tage überhaupt nicht lügen würden?Wenn jeder einfach sofort sagen würde, was ihm oder ihr durch den Kopf schießt?Ohne unterstellen zu wollen, dass wir alle am laufenden Band Lügen und Betrügen würden, kann man doch die Behauptung aufstellen, dass vieles was wir sagen nicht so ausgedrückt ist, wie wir es eigentlich gerne hätten. Dabei sind die mitteleuropäischen Kulturen verglichen mit beispielsweise den asiatischen extrem direkt und unverblümt. Entsprechend mehr fällt uns wahrscheinlich die Künstlichkeit bestimmter Situationen ins Auge, wenn wir mit der ehemaligen Chefin über Winterreifen palavern oder mit dem staubtrockenen Mann einer Freundin ein paar Stationen im Bus überstehen müssen. Unangenehme Pausen erstrecken sich über scheinbar unendlich Sekunden bis einem endlich das rettende Thema einfällt und der Gesprächspartner erleichtert aufatmet, dass er eine gute Steilvorlage bekommen hat die nächsten fünf Minuten kommunikationstechnisch zu überleben. Letztendlich endet man oft bei Themen die nicht unbedingt dem persönlichen Interesse entsprechen. Wer interessiert sich schon wirklich für die Weh-wehchen der räudigen Nachbarskatze?
 
Sinnkrise
 

Wieso überkommt einen Menschen der mitten im Leben steht von Zeit zu das Gefühl, dass sein kompletter Werdegang, seine Ziele, Wünsche und Träume sinnlos und irrelevant seien? Menschen die in ihren jeweiligen Spezialgebieten hoch talentiert und angesehen sind, bekommen es plötzlich mit der Angst zu tun und fangen an alles zu hinterfragen, jeden Stein umzudrehen, um einen Fehler in ihrem Leben zu finden, den es auch mit Sicherheit gibt, der jedoch auf keinen Fall so wichtig ist, als dass er die plötzlichen Zweifel rechtfertigen würde. Alles ist dann sinnlos, trivial, das Gefühl der eigenen Machtlosigkeit verstärkt sich um das Hundertfache. Das Gefühl nichts bewegen zu können, die Welt nicht verändern zu können mit dem was man tut stellt sich ein. In der Literaturwissenschaft gibt es ein Verfahren, dass ähnlich vorgeht. Literarische Werke werden in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt, die Sprache wie auf einem Operationstische seziert um Muster zu erkennen, die Aufschluss darüber geben wie der Autor bestimmte Botschaften vermittelt. Man nennt dieses Verfahren Dekonstruktion, entwickelt wurde es vom Franzosen Jacques Derrida. Die Gemeinsamkeit zur oben beschriebenen Sinnkrise besteht in der Hinterfragung jedes Details. Jedoch soll die Dekonstruktion wissenschaftlich fruchtbare Ergebnisse erzielen, während die ständige Infragestellung des eigenen Ichs oft destruktiv wirkt. Wie können betroffene Menschen sie also umgehen oder sie in positive Bahnen lenken? Psychologisch muss dies höchst kompliziert sein, da sie ja meist keinen rationalen Ausgangspunkt hat wie das Derrida'sche Verfahren, sondern im Gegenteil mit der Vernunft nichts zu tun hat, ihr sogar widerspricht. Mit Sicherheit hilft ein stabiles Umfeld, eine unterstützende Familie oder verlässliche Freunde, die beruhigend einwirken und so die plötzlich explodierende Unsicherheit eindämmen und den besorgten Freund wieder ins sichere Fahrwasser geleiten können.

 
R.I.P.

Ich weiß Ihr wundert Euch sicher, was eigentlich mit Mimi passiert ist. Ich war noch nicht bereit darüber zu reden, Aber gerade habe ich meinen Blog überflogen und festgestellt, dass ich euch gar nicht richtig auf dem Laufenden gehalten habe. Es schmerzt sich auch sehr darüber zu reden, vielleicht habe ich es deswegen nicht gesagt....

Naja, sicher konnte man schon beim ersten Lesen meiner letzten Einträge feststellen, dass meine süße Katze rein gar nichts mit Mimi zu tun hat!! Mimi ist auch der wahre Grund, weswgen ich letztes mal so hysterisch reagiert habe, als meine Mitbwohnerin die Katze einfach raus gelassen hat...

Mimi war draußen, er war ja ein echter wilder Tiger. Leider auch nicht wild genug, um sich gegen quietschende Autoreifen zu wehren.. Und dann war es auch noch so ein blöder Zufall!! Ewig habe ich Daniel hinter her getrauert und es nie verstanden warum er sich nicht meldet! Er wollte mich besuchen und sich entschuldigen, beim einparken hat er dann Mimi erwischt.

Ich hätte nie gedacht, dass es so mit ihm zu Ende geht! Er war so groß und stark und hat alles überstanden! Wer war ein richtig zäher Brocken, eine Kämpfernatur... Und Daniel die Blindschleiche fährt einfach über ihn drüber! Er wusste dass es mein Kater war, er hat ihn direkt tot mit nach oben gebracht. ich war so geschockt. Ich konnte erst gar nichts sagen! Dann habe ich angefangen ihn zu ohrfeigen. Taucht hier auf, nach über einem Monat Funkstille, und bringt mir nen toten Kater mit!!

Mimi ist jetzt im Garten unter seinem Lieblingsbusch beerdigt den er immer so eifrig umkämpft hat, ich habe ihm sogar einen Grabstein machen lassen. Naja.. Daniel kam einige Tage später noch mal vorbei, und was hat er dabei gehabt, ja.. meine süße neue kleine Katze.. er hat einfach geklingelt und sie in einem Karton vor die Tür gestellt... Wahrscheinlich hatte er die auch noch auf dem Gewissen und wollte sie darin ersticken lassen... Zum Glück war ich daheim und habe sein Klingelzeichen gehört.

Ich wollte die Katze natürlich nicht haben.. Aber ich kann Tieren einfach kein Haar krümmen...

Jetzt wo ich mir Mimis Geschichte endlich mal von der Seele geredet habe fühle ich mich viel besser, auch wenn ich immer noch an seine großen Kämpfe denken muss...

 
Sie muss jetzt weg, ganz einfach

Ich bin total mit meiner Mitbewohnerin im Streit... Sie hat einfach die Haustür aufgelassen und meine Katze nach Draußen gelassen. Dabei ist sie viel zu klein und sie soll immerhin eine Hauskatze bleiben. Ich will nicht dass sie eines Tages tot auf der Straße liegt. Ich finde das total übertrieben von Ihr. Ich werfe doch auch nicht einfach ihre Klamotten nach Draußen oder... Außerdem geht es hier um ein Leben, und nicht um irgendetwas. Ich verstehe die Welt einfach manchmal nicht, die Katze selbst kann doch überhaupt nichts dazu... Sie lässt sie einfach nach Draußen obwohl sie weiß dass das eine Gefahr für sie ist...

Ich denke ich will dass sie Auszieht. Anfangs haben wir ja nur zusammen gewohnt weil ich nicht alleine wohnen wollte, aber jetzt reicht es mir endgültig. Sie muss weg. Sie ist auch so viele eklige Sachen. Das geht gar nicht. Ich will mein Essen nicht neben ihrem im Kühlschrank liegen haben. Sie achtet wirklich auf gar nichts sondern frisst eifnach nur was ihr in den Sinn kommt. Ich bin davon überzeugt dass man beim Lebensmittelkauf auf vieles achten sollte. Sie kauft nur irgendwelche billig Produkte, nur dass sie sparen kann. Dass dafür Tiere unter schlechten Bedinungen leben mussten ist ihr völlig egal. Ich finde jeder kann etwas dazu beitragen dass Tiere artgerechter Gehalten werden.

Jeder müsste sich dafür interessieren gesundes Essen zu sich zu nehmen. Doch SIE ist wirklich ein paradebeispiel für Skrupelosigkeit. Ich werde jetzt ein Inserat schreiben, vielleicht finde ich ja noch jemanden der eine Katze hat, oder vielleicht sogar einen süßen Typen. Eine Freundin von mir hat auch ihren Freund bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt, wobei ich ja eher ein bisschen schüchtern bin :)

 
Katzenliebe

Wie ihr ja mittlerweile alle wisst, habe ich eine kleine süße Katze, in die ich ganz vernarrt bin. Und da sind wir auch schon beim Punkt. Es gibt immer wieder Leute, die das nicht verstehen können. Und sie wollen es meines Erachtens auch gar nicht verstehen. Da wird man ganz schnell als Katzen-Mutti abgestempelt. So eine, die keinen Mann hat und den ganzen Tag nur auf der Fensterbank verbringt. Die Ellebogen aufgestützt und gelangweilt nach draußen starrend. Gut, ich gebe es zu, einen Freund habe ich nicht. Aber warum ist man deswegen gleich eine dieser typischen Katzen-Muttis, so wie sie sich die anderen immer fälschlicherweise vorstellen? Nur, weil ich mein Tierchen an erste Stelle setzte und alles danach ausrichte? Nein, übertrieben ist das nicht, wie ich finde.

mi-au 

Meine Mitbewohnerin sieht das allerdings anders, die Olle. Regt sie sich doch tatsächlich darüber auf, dass ich nachts um vier Uhr die Katze fütter und sie davon wach wird. Was soll ich denn machen? Wenn sie doch Hunger hat, die arme Kleine? Kann sich ja schließlich nicht alleine füttern! Neulich hat sie sich darüber beschwert, dass zu viele Katzenklos in der Wohnung seien. Dabei sind es nur drei Stück! Das ist ja wohl nicht zu viel! Sie wolle nicht, dass eines der Klos direkt in der Küche steht. Warum denn nicht? Ist ja nicht so, als wäre kein Streu drinnen! Soll sie doch ausziehen. Meine Katze soll sich frei bewegen können. Und wenn sie eben in der Küche ihr Geschäft verrichten will, dann soll sie das auch machen können. Was meine Mitbewohnerin dann davon hält, ist mir auch grad mal egal! Schäme sich, wer mich deshalb einen Egoisten nennt! Ich bin Tierfreund!

 
Tierarzt

 

Oh was soll ich heute erzählen? Einen großen Schrecken hat mir meine kleine süße Katze bereitet. Sie hatte von einen auf den anderen Tag ihr Futter nicht mehr gefressen und hat den ganzen Tag fast pausenlos gejammert. Schmusen wollte sie auch nicht, sie hat sich immer wenn ich mir sie mal genauer ansehen wollte, um zu sehen was ihr denn fehlen könnte immer gleich Reißaus genommen. Irgendwann wurde es mir zu bunt, da habe ich sie mir gepackt und habe sie in die Transportbox gepackt. Mit dieser bin ich dann sofort zum Tierarzt gegangen. Ich hatte mich schon auf längere Wartezeiten eingestellt, doch was ich da sah als ich das Wartezimmer des Tierarztes sah, hat all meine Erwartungen übertroffen. Das Warteraum war so überfüllt, das kaum noch die Tür aufging. Ich hatte das Gefühl, dass die ganze Stadt mit ihren Tieren hier in diesem Wartezimmer versammelt war. Ich kämpfte mich vor zur Anmeldung und fragte auch gleich was denn hier los sei und mit welcher Wartezeit man rechnen könne? Als Antwort kam nur ein pampiges "keine Ahnung" und "na vor 4 Stunden wird das nix". Ich dachte na prima! Ich bin dann mir meiner Mietze wieder gegangen. habe aber allerdings der Aufnahmetante gesagt, dass meine Anmeldung weiterhin besteht und ich dann später noch einmal wiederkomme. Dann bin ich anschließend nach hause und habe mich vor den Fernseher gepackt. Ich meine ich hatte dann auch keine Lust mehr noch etwas anderes in der Zwischenzeit zu unternehmen. Außerdem wollte ich bei meiner Mietze bleiben und sie, falls sie es zugelassen hätte ein wenig geschmust. Das wollte sie aber nicht. Ich bin dann wieder zum Tierarzt zurück und musste dann nur noch 20min warten. Er sagte irgendwas von Verstopfung kam mir ein paar Tropfen und nach einem tag war alles wieder schick ;-)

 
Daniel adé?
Was kann ich euch berichten!? Ganz einfach: Nichts! Dafür hätte ein gewisser Daniel reagieren müssen und nach einer Woche bin ich es auch leid gewesen ständig hinter ihm her zu sein. So glänzend wie er vorgab war es dann wohl doch nicht in seinem Leben. Ich versuche nicht mehr an ihn zu denken. Es gelingt mal besser und mal schlechter. Mimi steht mir jedoch bei und mit ihr lässt sich die Leere leichter ertragen.

Ich bin sehr froh das wir wieder begonnen haben zu trainieren. Wurde auch langsam Zeit, denn wenn wir das Saison Ziel erreichen wollen, dann müssen wir noch ordentlich ran. Sonst geht es uns wie den Mädels von TG Biberach, die jetzt um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga kämpfen müssen. Vor dem Jahreswechsel hat bei denen nichts mehr geklappt beim Block und in der Annahme. Wie sagt unser Trainer immer: "Drauf hauen, kann jeder!" Obwohl ich gerade ganz gut schlagen kann durch die Sache mit Daniel. Wenigstens ist er mir so nützlich. Die Mädels aus der Mannschaft sind so lieb und nehmen sich meiner besonders an. Wir waren jetzt auch mal wieder seit langem in der Sauna mit der ganzen Mannschaft, das war super. Wir haben viel über so ganz private Dinge gesprochen. Ich glaube das hat den Team Spirit ungemein gestärkt.

In unserer Filiale herrscht zur Zeit an sehr angenehmes Arbeitsklima. Ich verstehe mich sogar mit meinem Chef sehr gut. Bestimmt noch die Euphorie über den positiven Jahresabschluss der Firma. Das lässt für mich die Möglichkeit Daniel einfach weg zu arbeiten. Wenn ich mir jetzt Stress auf Arbeit dazu hole, würde ich überhaupt nicht klar kommen. Gestern hat ein ganz süßer junger Mann bei der Rückgabe und mir ein wunderschönes Kompliment gemacht. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er vor dem Counter stand und habe nur auf meinen Bildschirm gestarrt. Und plötzlich hörte ich wie er sagte: "Geben Sie sich keine Mühe! Ich weiß das Sie schön sind", sofort hob ich meinen Blick und sah in ein wunderbare grüne Augen. Tief im Inneren umarmte ich diesen fremden schönen Mann, der mir über die Tiefe meiner Gedanken half.

Ich drück Euch ganz doll da draußen.
 
Was soll das?

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch und euren Liebsten ein erfolgreiches und glückliches Jahr. Es gibt wieder einiges zu berichten, wir haben lange nichts von einander gelesen. Ebenfalls einer meiner Vorsätze für das neue Jahr. Kontinuierliche Pflege meines kleinen Online Tagebuches. Ich hatte mich auf ein schönes und in trauter Zweisamkeit verbrachtes Silvester gefreut. Leider kam es anders als erwartet. Ich hatte mich mit Daniel verabredet für diesen Abend bzw. diese Nacht. Wir wollten einen romantischen Abend verbringen und gemeinsam auf der Straße in das neue Jahr tanzen. Ich hatte alles eingeholt was ich für einen romantischen Abend brauche.Hinzu kamen eben auch die üblichen Silvester Necessaires, so z.B. Utensilien für das Bleigießen. Denn darauf habe ich mich am meisten gefreut.
Sylvester

Für 20:00 waren wir verabredet. Auf dem Tisch standen die Berliner, die immer trauriger drein blickten. Während ich zum fünften Mal "Diner for One" sah. So gegen 22:00 Uhr klingelte das Telefon. Ich zuckte kurz zusammen und griff so schnell ich konnte zum Hörer. Daniel am anderen Ende druckste eine Weile herum, bis er schließlich sagte er würde es zu 23:30 in die Wohnung zu mir schaffen. Überglücklich das er sich noch gemeldet hatte, dachte ich bei mir das alles gut ist. Zumindest kam in mir kein Zweifel anderer Art auf, nicht zu diesem Zeitpunkt.

Als jedoch die Uhr auf 10 Minuten vor Mitternacht standen, brachen alle möglichen Gedanken über mich herein. Das neue Jahr habe ich mit Mimi willkommen geheißen. Nicht auf der Straße, nein in meinem Wohnzimmer. Blei gießen allein macht keinen Spaß, soviel steht fest. Daniel hat sich nicht gemeldet und reagiert auch nicht auf Anrufe oder Nachrichten. Ihr versteht sicherlich wenn dieser Neujahrsgruß nicht so Positiv und etwas kürzer ausfällt.

 
The Road Not Taken
Hi Leute, ihr könnt euch beruhigen, Mimi ist nun Kampferprobt und kommt nun ohne jeden Kratzer nach Hause. Wahrscheinlich hat der andere Kater sein Gebüsch aufgegeben, unter dem nun Mimi seine Ruhe genießt.

Vielleicht noch etwas mehr zu mir. Denn mein Leben besteht nicht nur aus Arbeit, Katzen und Volleyball. Wäre ja doch etwas langweilig. Eigentlich bin ich ein sehr fantasievoller und romantischer Mensch. Deshalb wohl auch mein Hang zur Poesie. Keine Sorge, ich werde vorerst hier kein Gedicht von mir veröffentlichen.

Viel mehr kann ich euch Robert Frost empfehlen. Er ist ein ganz großartiger US-amerikanischer Dichter, der vier Mal den Pulitzer gewonnen hat. Gelebt hat er vor meiner Zeit, so bis 1960 rum, glaube ich. Trotzdem fühle ich mich mit ihm sehr verbunden. Lest mal "The Road Not Taken" von ihm. Ich suche das mal für euch raus. Das ist ein wunderbarer Text von jemanden, der seinen eigenen Weg geht.

Ganz ähnlich empfinde ich auch häufig. Auch wenn ich mich beruflich nicht gerade selbst verwirkliche. Aber den Job bei der Autovermietung sehe ich eher auch als Übergangsphase, wobei ich manchmal glaub, in einer ständigen Übergangsphase  zu leben. Genau diese Stimmung finde ich auch in den Texten von Robert Frost wieder. Empfehlen kann ich die Gedichtbände "A Furten Range oder "In the Clearing".

Aber kommt gar nicht auf die Idee die Gedichte auf Deutsch zu lesen. Bei der Übersetzung von einem Gedicht, geht doch alles verloren. So etwas sollte man gar nicht erst verlegen. Ich frag mich, wie Verlage auf so eine Idee kommen. Sogar wenn man nicht alles auf Englisch versteht, versteht man mehr, als wenn man das Gedicht auf Deutsch liest.
 
Katzenrauferei
Zur Beruhigung an alle Leser und Leserinnen, Mimi geht es schon wieder besser. Allerdings kam sie vor einer Woche wieder mit etwas zerzausten Fell nach Hause. Beim Kämmen entdeckte ich etwas Schorf in den Haar, sie war doch stärker verletzt, als ich zuerst sehen konnte. Durch das verklebte Fell ging der Flohkamm natürlich nicht durch.

Der ganzen Sache wollte ich auf den Grund gehen. So lauerte ich eine Weile neben dem Gebüsch und entdeckte einen Kater, der dort rum stromerte. Als ich genauer hinschaute sah dieser ziemlich zerlegt aus.

Nach einer halben Stunden später verschwand Mimi im Gebüsch. Dann hörte ich lautes Zischen und Keifen. Als ich den Kopf in das Gebüsch steckte, sah ich die beiden sich gegenseitig die Krallen ins Gesicht schlagen. Ich brüllte und zog die beiden Streithähne auseinander.

Dann nahm ich Mimi mit nach Hause. Vielleicht muss ich erwähnen, dass Mimi ein Kater ist, ich habe ihn Mimi getauft, weil ich mir wünschte, es wäre eine Katze. Dann wären wir vom selben Stern und würden uns besser verstehen. Aber Katzen sind so selbstständig und wollen nicht schmusen, so habe ich mich dann für einen Kater mit Katzennamen entschieden. Aber zurück zu dem Kampf.

Ich sah, dass dieses Mal Mimi weit aus weniger eingesteckt hatte als der andere Kater. Irgendwie erfüllte mich das mit Stolz. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin gar nicht für solche Raufereien zu begeistern. Aber ich war stolz auf Mimi, der sich endlich mal durchgesetzt hat. Denn eigentlich ist er ein sehr feiger Kater. Man braucht nur zu dicht an ihm vorbei gehen und schon duckt er sich weg.
Kater
Ich halte euch auf dem Laufenden, ob Mimi die Oberhand behält. Bis denn.
 
Schreckliche Nacht

Letzte Woche ist was schreckliches passiert, meine süße Mimi wurde schwer verletzt!

Ich hatte sie wie immer tagsüber draußen, damit sie sich richtig austoben kann. Abends kommt sie dann immer so gegen 18 Uhr nach Hause, das hat sich bei ihr so eingestellt.
Aber an diesem Abend kam sie irgendwie nicht. 19Uhr ging ich dann raus und suchte nach ihr. Ich traf meine Nachbarin und die erzählte mir dann, dass sie vorhin beim Nach-Hause-Gehen ein merkwürdiges Wimmern im Gebüsch gehört hatte. Da es aber schon dunkel war, traute sie sich nicht nachzuschauen. Ich bekam sofort Panik und ließ mich von ihr zu diesem Gebüsch führen. Dort angekommen konnte ich das Wimmern hören und rief die ganze Zeit nach Mimi. Als ich dann die Taschenlampe zückte und ins Gebüsch leuchtete, traf mich fast der Schlag. Dort lag Mimi mit Blut verschmiertem Körper zitternd und wimmerte ganz leise. Sie reagierte nicht mal, als ich sie vorsichtig aus dem Busch vorholte. Ich hörte nur, wie ihr Wimmern  lauter wurde, woran ich erkannte, dass ihr alles schmerzte. Ich fuhr zur Tierklinik im nächsten Ort und dort behandelte man sie sofort. Nach 2 Stunden kamen die Tierärzte heraus und erzählten mir, dass sie wahrscheinlich bei einem Kampf mit einem Fuchs so zugerichtet wurde. 

Sie hatte Bisswunden am Hals, in der Seite und am Schwanz, den Schwanz mussten sie ihr zur Hälfte abnehmen, weil er schon fast abgestorben war. Auch von Kratzwunden wurde sie nicht verschont, im Gesicht, an den Beinen und am Bauch hatte sie tiefe Wunden. Die Ärzte hatten erst einmal alles desinfiziert und eine Tetanus-Impfung verpasst, man kann ja nie wissen, womit der Fuchs verseucht war. 

Langsam geht es ihr wieder besser, ich muss ihr täglich Tabletten geben und jede Woche zum Verbandswechsel. 

Meine Mimi hatte wohl Glück im Unglück, wenn ich eine halbe Stunde später da gewesen wäre, hätte sie es nicht mehr geschafft.

 
Volleyball WM

Das deutsche Volleyballteam verlor bei der WM in Japan gegen die Olympiasieger Brasilien 0 : 3. Mir tat diese Niederlage in der Seele weh, als ich die Übertragung im Fernsehen sah. Die Mädels haben wirklich gekämpft, aber schon nach der zweiten Party war klar, dass aus dem Sieg nichts mehr wird. 

In diesem Spiel ging es um das Erreichen des Halbfinales, was natürlich sehr wichtig für die Mannschaft war. Allerdings kam ein deutsches Volleyballteam schon lange nicht mehr so weit in der WM, genauer gesagt seit 1994. 


Die ersten beiden Runden waren wirklich kläglich, kaum Abwehr, kein Selbstvertrauen und schneller Sieg für die Brasilianerinnen. 16 : 25 und 13 : 25 spielten sie anfangs. Erst in der dritten Runde schien das Team aufgewacht zu sein und führten bis kurz vor Schluss. 21 : 25 ist echt super, aber wenn dieses Ergebnis erst in der dritten Runde kommt, dann ist es nun mal zu spät.


Der Trainer Giovanni Guidetti  war trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis. Für ihn war das Ziel der 4. Platz gewesen, nun spielt Deutschland gegen Niederlande um Platz 5. Er selbst sagte, dass das deutsche Team einfach zu viel Respekt vor den Olympiasiegerinnen hatten und so der Sieg den Brasilianerinnen sicher war.

Bildquellenangabe: Sita / pixelio.de

Wenn die Mädels jetzt Platz 5 erreichen, wäre das die beste Platzierung seit 1994 und das ist doch schon was.

Wenn sie jetzt noch die Niederlande knacken, dann haben sie es geschafft, denn dann besitzen sie den Mut und das Selbstvertrauen für ihr Finale.

Ich drücke den Mädels die Daumen und wenn es dann am 11. November wieder bibbern heißt, dann sitz ich vor dem Fernseher und fiebere mit!

 
Dates, Liebe und Stress im Job

Hallo ihrLieben,

viel zu viel Zeit ist schon wieder vergangen. Ich möchte euch natürlich auch vom 2. und 3. und und und Date erzählen! :)

Kochen
 

Daniel hatte mich ja zum Essen eingeladen und dieses haben wir wirklich genossen, er ist ein brillianter Koch, was ich leider von mir nicht behaupten kann.:S Ich esse gern Nudeln und Kartoffeln und habe keine Geduld für stundenlanges Kochen.

Er allerdings hat uns ein schönes Essen gezaubert. Die Stimmung war toll, seine Wohnung ist toll, er ist toll! Was soll ich sagen, ich bin verliebt in ihn und er offensichtlich auch in mich. Wir haben schon so viel unternommen, zusammen gekocht (Also ich habe alles geschnitten und er dann richtig gekocht.) ;) , wir waren im Kino und auf Konzerten, es ist einfach traumhaft mit ihm.

Auf Arbeit ist es momentan alles andere als rosig, die Kunden werden immer anspruchsvoller und anstrengender und beschweren sich wirklich bei jeder noch so kleinen Sache und die Beschwerden gehen weiter zum Chef, der mich dann verantwortlich für die Beschwerden macht. Es ist wie ein Teufelskreis, die Mechaniker pfuschen, das merkt der Kunde, der beschwert sich bei mir und ich versuche die Kunden zu besänftigen, doch wenn die Mechaniker andauernd pfuschen, kann ich auch nichts mehr machen und dann gehen die Beschwerden zum Chef. Der denkt natürlich, dass ich die Kunden schlecht behandelt hat, dass er aber nicht an den Mechanikern sparen sollte, kommt ihm nicht in den Sinn. Es ist wirklich anstrengend im Moment und hätte ich nicht so einen guten Status beim Chef(Jahrelange Treue, sehr gute Bewertungen der Kunden...)würde ich um meinen Job bangen.

Nun muss ich mich einfach mit Sport ablenken, da denk ich einfach an den blöden Chef und dann fliegen die Bälle noch härter übers Netz! :)

Und Daniel ist mir eine große Stütze, denn er beruhigt mich, wenn ich mich wieder rasend rede über meinen Chef und lenkt mich mit seinem tollen Humor ab.

Fortsetzung Seite
1
2 Weitere Module ►





Kommentare:  |  Zur Mobilversion |  Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen von Privatpersonen. Magnoto ist hierfür nicht verantwortlich.