Schreckliche Nacht

Letzte Woche ist was schreckliches passiert, meine süße Mimi wurde schwer verletzt!

Ich hatte sie wie immer tagsüber draußen, damit sie sich richtig austoben kann. Abends kommt sie dann immer so gegen 18 Uhr nach Hause, das hat sich bei ihr so eingestellt.
Aber an diesem Abend kam sie irgendwie nicht. 19Uhr ging ich dann raus und suchte nach ihr. Ich traf meine Nachbarin und die erzählte mir dann, dass sie vorhin beim Nach-Hause-Gehen ein merkwürdiges Wimmern im Gebüsch gehört hatte. Da es aber schon dunkel war, traute sie sich nicht nachzuschauen. Ich bekam sofort Panik und ließ mich von ihr zu diesem Gebüsch führen. Dort angekommen konnte ich das Wimmern hören und rief die ganze Zeit nach Mimi. Als ich dann die Taschenlampe zückte und ins Gebüsch leuchtete, traf mich fast der Schlag. Dort lag Mimi mit Blut verschmiertem Körper zitternd und wimmerte ganz leise. Sie reagierte nicht mal, als ich sie vorsichtig aus dem Busch vorholte. Ich hörte nur, wie ihr Wimmern  lauter wurde, woran ich erkannte, dass ihr alles schmerzte. Ich fuhr zur Tierklinik im nächsten Ort und dort behandelte man sie sofort. Nach 2 Stunden kamen die Tierärzte heraus und erzählten mir, dass sie wahrscheinlich bei einem Kampf mit einem Fuchs so zugerichtet wurde. 

Sie hatte Bisswunden am Hals, in der Seite und am Schwanz, den Schwanz mussten sie ihr zur Hälfte abnehmen, weil er schon fast abgestorben war. Auch von Kratzwunden wurde sie nicht verschont, im Gesicht, an den Beinen und am Bauch hatte sie tiefe Wunden. Die Ärzte hatten erst einmal alles desinfiziert und eine Tetanus-Impfung verpasst, man kann ja nie wissen, womit der Fuchs verseucht war. 

Langsam geht es ihr wieder besser, ich muss ihr täglich Tabletten geben und jede Woche zum Verbandswechsel. 

Meine Mimi hatte wohl Glück im Unglück, wenn ich eine halbe Stunde später da gewesen wäre, hätte sie es nicht mehr geschafft.

 

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