Katzenrauferei
Zur Beruhigung an alle Leser und Leserinnen, Mimi geht es schon wieder besser. Allerdings kam sie vor einer Woche wieder mit etwas zerzausten Fell nach Hause. Beim Kämmen entdeckte ich etwas Schorf in den Haar, sie war doch stärker verletzt, als ich zuerst sehen konnte. Durch das verklebte Fell ging der Flohkamm natürlich nicht durch.

Der ganzen Sache wollte ich auf den Grund gehen. So lauerte ich eine Weile neben dem Gebüsch und entdeckte einen Kater, der dort rum stromerte. Als ich genauer hinschaute sah dieser ziemlich zerlegt aus.

Nach einer halben Stunden später verschwand Mimi im Gebüsch. Dann hörte ich lautes Zischen und Keifen. Als ich den Kopf in das Gebüsch steckte, sah ich die beiden sich gegenseitig die Krallen ins Gesicht schlagen. Ich brüllte und zog die beiden Streithähne auseinander.

Dann nahm ich Mimi mit nach Hause. Vielleicht muss ich erwähnen, dass Mimi ein Kater ist, ich habe ihn Mimi getauft, weil ich mir wünschte, es wäre eine Katze. Dann wären wir vom selben Stern und würden uns besser verstehen. Aber Katzen sind so selbstständig und wollen nicht schmusen, so habe ich mich dann für einen Kater mit Katzennamen entschieden. Aber zurück zu dem Kampf.

Ich sah, dass dieses Mal Mimi weit aus weniger eingesteckt hatte als der andere Kater. Irgendwie erfüllte mich das mit Stolz. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin gar nicht für solche Raufereien zu begeistern. Aber ich war stolz auf Mimi, der sich endlich mal durchgesetzt hat. Denn eigentlich ist er ein sehr feiger Kater. Man braucht nur zu dicht an ihm vorbei gehen und schon duckt er sich weg.
Kater
Ich halte euch auf dem Laufenden, ob Mimi die Oberhand behält. Bis denn.
 

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