Katzenliebe

Wie ihr ja mittlerweile alle wisst, habe ich eine kleine süße Katze, in die ich ganz vernarrt bin. Und da sind wir auch schon beim Punkt. Es gibt immer wieder Leute, die das nicht verstehen können. Und sie wollen es meines Erachtens auch gar nicht verstehen. Da wird man ganz schnell als Katzen-Mutti abgestempelt. So eine, die keinen Mann hat und den ganzen Tag nur auf der Fensterbank verbringt. Die Ellebogen aufgestützt und gelangweilt nach draußen starrend. Gut, ich gebe es zu, einen Freund habe ich nicht. Aber warum ist man deswegen gleich eine dieser typischen Katzen-Muttis, so wie sie sich die anderen immer fälschlicherweise vorstellen? Nur, weil ich mein Tierchen an erste Stelle setzte und alles danach ausrichte? Nein, übertrieben ist das nicht, wie ich finde.

mi-au 

Meine Mitbewohnerin sieht das allerdings anders, die Olle. Regt sie sich doch tatsächlich darüber auf, dass ich nachts um vier Uhr die Katze fütter und sie davon wach wird. Was soll ich denn machen? Wenn sie doch Hunger hat, die arme Kleine? Kann sich ja schließlich nicht alleine füttern! Neulich hat sie sich darüber beschwert, dass zu viele Katzenklos in der Wohnung seien. Dabei sind es nur drei Stück! Das ist ja wohl nicht zu viel! Sie wolle nicht, dass eines der Klos direkt in der Küche steht. Warum denn nicht? Ist ja nicht so, als wäre kein Streu drinnen! Soll sie doch ausziehen. Meine Katze soll sich frei bewegen können. Und wenn sie eben in der Küche ihr Geschäft verrichten will, dann soll sie das auch machen können. Was meine Mitbewohnerin dann davon hält, ist mir auch grad mal egal! Schäme sich, wer mich deshalb einen Egoisten nennt! Ich bin Tierfreund!

 

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